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Mittwoch, 25. November 2015

Ich Bin das Licht- Die kleine Seele spricht mit Gott.





Die kleine Seele spricht mit Gott.
aus dem gleichnamigen =>Buch von Neale Donald Walsch


Einmal, vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott:“ Ich weiss wer ich bin!“ Und Gott antwortete: „Oh, das ist ja wunderbar! Wer bist du denn?“ Die kleine Seele rief: „Ich bin das Licht!“ Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. „Du hast recht“, bestätigte er, „ du bist das Licht!“

Da war die kleine Seele überglücklich, denn sie hatte genau das entdeckt, was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. „Hey“, sagte die kleine Seele, „das ist ja Klasse“!

Doch bald genügte es der kleinen Seele nicht mehr, zu wissen, wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nur SEIN, wer sie war. So ging sie wieder zu Gott.
Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man DAS sein möchte, was man eigentlich ist. Sie sagte: „Hallo Gott! Nun, da ich weiss, wer ich bin, könnte ich es nicht auch SEIN?“ und Gott antwortete der kleinen Seele: „Du meinst, dass du sein willst, was du SCHON LÄNGST BIST?“ „Also“, sprach die kleine Seele, „es ist schon ein Unterschied, ob ich nur weiss, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich bin. Ich möchte fühlen, wie es ist, das Licht zu SEIN!“
„Aber du BIST doch das Licht“, wiederholte Gott, und er lächelte wieder. Doch die kleine Seele jammerte: „Ja, aber ich möchte doch wissen, wie es sich ANFÜHLT, das Licht zu sein!“ Gott schmunzelte: „Nun, das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nur eine Sache ....“ , und Gottes Gesicht wurde ernst.

 „Was denn?“ fragte die kleine Seele.
„Nun, es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das, was du bist. Und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden, wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du.“

„Wie?“ fragte die kleine Seele und war ziemlich verwirrt. „Stell es dir so vor“, begann Gott, „du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen, die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne, wenn du fehlen würdest.“ +

„Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?“ Da sagte die kleine Seele frech: „Du bist doch Gott! Überlege dir halt etwas!“ „Du hast recht!“ sagte Gott und lächelte wieder. „Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen.“

„Was ist denn Dunkelheit?“ fragte die kleine Seele. Gott antwortete: „die Dunkelheit ist das, was du nicht bist.“ „Werde ich Angst davor haben?“ rief die kleine Seele. „Nur, wenn du Angst haben willst“, antwortete Gott. „Es gibt überhaupt nichts, wovor du dich fürchten müßtest, es sei denn, du WILLST dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus.“
„Oh!“, die kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser. Dann erklärte Gott, daß oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. „Das ist ein großes Geschenk“, sagte Gott, „denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren, wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, oben nicht ohne unten, schnell nicht ohne langsam. Du könntest rechts nicht ohne links erkennen, hier nicht ohne dort und jetzt nicht ohne später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist“, schloß Gott ab, „dann balle nicht deine Faust, und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen.“

„Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern. Dann wirst du wirklich wissen, wer du bist, und alle anderen werden es auch wissen. Laß dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist.“ „Meinst du wirklich, es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, daß ich etwas Besonderes bin?“ „Natürlich!“ Gott lächelte. „Es ist sogar sehr in Ordnung.
 Doch denke immer daran: Etwas Besonderes zu sein heißt nicht, ,besser' zu sein. Jeder ist etwas Besonderes, jeder auf seine weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist.“
 „Hey!“ rief die kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude. „ Ich kann also so besonders sein, wie ich will!“ „Ja, und du kannst auch sofort damit anfangen!", sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der kleinen Seele. „WIE möchtest du denn BESONDERS gerne sein?“

„Was meinst du mit WIE?“ fragte die kleine Seele. „Das verstehe ich nicht ....!“ „Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein, und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes, freundlich zu sein. Es ist etwas Besonderes, sanft zu sein, es ist etwas Besonderes, schöpferisch zu sein. Es ist etwas Besonderes, geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein, mit denen etwas Besonderes sein kann?“
Die kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: „Ja, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man etwas Besonderes sein kann! Es ist etwas Besonderes, hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes, rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes , miteinander zu teilen!“

„Ja“, stimmte Gott zu, „und all das kannst du jederzeit auf einmal sein - oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein.“
„Ich weiß was ich sein will! Ich weiß was ich sein will!“ rief die kleine Seele ganz aufgeregt. „Ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man ,Vergebung' nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?“ „Oh ja!“ versicherte Gott der kleinen Seele.

„Dies ist etwas ganz Besonderes!“ „In Ordnung!“ sagte die kleine Seele. „Das ist es, was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren.“ „Gut“, sagte Gott, „doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest.“ Die kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. „Was denn noch?“ stöhnte sie. „Es gibt keinen, dem du vergeben müßtest.“ „Keinen?“ Die kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. „Keinen!“ wiederholte Gott. „Alles, was ich erschaffen habe, ist vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele, die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch mal um.“

Da sah die kleine Seele, daß sich viele andere Seelen um sie herum versammelt haben. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, daß die kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte, und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die kleine Seele die unzähligen anderen kleinen Seelen betrachtete, mußte sie zugeben, daß Gott recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, daß die kleine Seele kaum hinsehen konnte.

 „Wem willst du nun vergeben?“ fragte Gott. „Au weia, das wird aber wenig Spaß machen!“ brummte die kleine Seele vor sich hin. „Ich möchte mich selbst als jemand erfahren, der vergibt. Ich hätte so gerne gewußt, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt.“ Und so lernte die kleine Seele, wie es sich anfühlt, traurig zu sein.
Doch da trat eine freundliche Seele aus der Menge hervor. Sie sagte: „Sei nicht traurig, kleine Seele, ich will dir helfen.“ „Wirklich?“ rief die kleine Seele. „Doch was kannst du für mich tun?“ „Ich kann dir jemand bringen, dem du vergeben kannst!“ „Oh wirklich?“ „Ja, ganz bestimmt“, kicherte die freundliche Seele. „Ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst.“
„Aber warum willst du das für mich tun?“ fragte die kleine Seele. „Du bist doch ein vollkommenes Wesen! Deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, daß ich dich kaum anschauen kann! Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, daß dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so licht, daß du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können!“
„Ganz einfach!“ sagte die freundliche Seele. „Weil ich dich lieb habe!“
Diese Antwort überraschte die kleine Seele. „Du brauchst nicht erstaunt zu sein“, sagte die freundliche Seele. „Du hast dasselbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich! Wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen.“
„Wir beide sind schon ALLES gewesen. Wir waren schon oben und waren schon unten, wir waren schon rechts und waren links. Wir waren hier und waren dort, wir waren im jetzt und waren im später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren gut und waren schlecht - beide waren wir schon das Opfer, und beide waren wir der Schurke.“
„So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken, was wir wirklich sind.“
„Und deshalb“, erklärte die freundliche Seele weiter, „werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemand erfahren, der vergibt.“
„Aber was wirst du tun?“ fragte die kleine Seele, nun doch etwas beunruhigt. „Was wird denn so schrecklich sein?“ „Oh“, sagte die freundliche Seele mit einem Lächeln, „uns wird schon etwas einfallen.“ Dann wurde die freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: „Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt.“
„Mit was denn?“ wollte die kleine Seele wissen. „Ich muß meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muß so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muß ich dich um einen Gefallen bitten.“
„Du kannst dir wünschen, was du willst!“ rief die kleine Seele, sprang umher und sang: „Hurra, ich werde vergeben können! Ich werde vergeben können!“ Da bemerkte die kleine Seele, daß die freundliche Seele sehr still geworden ist.
„Was ist? Was kann ich für dich tun?“ fragte die kleine Seele. „Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst!“
Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen: „Natürlich ist diese freundliche Seele ein Engel! Jedes Wesen ist ein Engel! Denke immer daran: Ich habe dir immer nur Engel geschickt!“ Die kleine Seele wollte doch so gerne den Wunsch der freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals: „Sag schon, was kann ich für dich tun?“ Die freundliche Seele antwortete: „In dem Moment, in dem wir aufeinandertreffen und ich dir das Schreckliche antue - in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst -, also in diesem Moment .....“
„Ja?“ sagte die kleine Seele, „ja ....?"
Die freundliche Seele wurde noch stiller. „... denke daran, WER ICH WIRKLICH BIN!“ „Oh, das werde ich bestimmt!“ rief die kleine Seele. „Das verspreche ich dir! Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe!“
„Gut!“ sagte die freundliche Seele. „Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, daß ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht daran erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, daß auch du vergißt, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind.“
Doch die kleine Seele versprach noch einmal: „Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind! Ich werde mich an dich erinnern! Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, daß du mir dieses große Geschenk machst - das Geschenk, daß ich erfahren darf, wer ich wirklich bin.“
Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, daß sie das Licht war, das so besonders ist, und sie war so aufgeregt, daß sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der „Vergebung“ heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst aus Vergebung erfahren zu können und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, daß sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freude oder Traurigkeit brachte - natürlich besonders wenn sie Traurigkeit brachte - fiel der kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte.
„Denke stets daran“, hatte Gott mit einem Lächeln gesagt, „ich habe dir immer nur Engel geschickt!“

Sonntag, 15. Juni 2014

Liebe ist Bewusstsein - Alice A. Bailey-

Liebe ist Bewusstsein (A.A. Bailey)




Liebe ist jene Bewusstseinshaltung die dann erfahren werden kann, wenn kein getrenntes SELBST mehr existiert. Liebe ist Bewusstsein an sich - jenes Bewusstsein das keine Trennung in Selbst und Nichtselbst vollzieht und intelligent in der Gegenwart agiert. Sind diese Bedingungen erfüllt so haben wir als dritte Energie die Absicht, den Willen jenes grösseren Bewusstseins / Gruppenbewusstseins.
Liebe hat nichts mit Begierde, Sehnsucht, Wünschen, Anziehung etc. zu tun - dies sind Astraltreaktionen der Persönlichkeit und sie sind das Ergebnis eines trennenden Selbstes.

-         die Enthüllung der Gegenwart beginnt mit der Entwicklung der Sinnesorgane
- diese haben eine psychologische Entsprechung:

1. Hören: die Stimme des Gewissens
2. Fühlen: Erfühlen dessen was "höher" "umfassender" ist
3. Sehen: der Wirklichkeit: die Dreiheit des Ego, das Abbild der Monade; die aktive Intelligenz wird zuerst wahrgenommen --> aktive Intelligenz ist frei von Illusion
4. Das Erkennen der Gegenwart: die aktive Intelligenz ist das wahre Sein in der Gegenwart --> die 1.Einweihung
5. die 2.Einweihung: die Dualität von Intelligenz und Liebe: die Verschmelzung
6. die 3.Einweihung: die vollkommene Dreiheit - das EINE LEBEN: Intelligenz, Liebe, Wille; das SELBST ist das EINE LEBEN - das SELBST ist nicht getrennt vom LEBEN

Wenn wir für gewöhnlich über Liebe reden meinen wir astrale Anziehung zwischen Persönlichkeiten - also auf bestimmte Personen bezogene "Liebe". Die Liebe als okkuklte Energie ist nicht dasselbe, sondern ist Gruppenbewusstsein an sich und gerade nicht auf das Selbst und seine Beziehungen bezogen. Daher wird das Wort Liebe auch im okkulten Sinn oft falsch verwendet und verstanden.

Christus sagt: " Wir sollen Gott lieben! ". Auch die Menschen reden über die Liebe, ohne sie zu kennen. Wenn ihr lieben wollt, geht tief in euch, konzentriert euch, ohne jeden Zweifel und ohne Zögern. Wisst, dass Gott euch von seiner Liebe geben wird, dass er euch fröhlich machen wird. Ich sage: jedes euer Streben kommt von Gott. - Wann werde ich Gott finden?- Wenn du in einer schwierigen Lage kommst. - Wie werde ich die Liebe finden? Was stellt sie dar? Hört diese Geschichte:
Ein Schüler ist zu einem großen Meister Indiens gegangen um ihn zu fragen, was die Liebe ist und wie er sie finden kann. Der Meister schwieg, antwortete ihm nicht. Am zweiten Tag kam der Schüler und stellte wieder dieselbe Frage, doch der Meister schwieg weiterhin. Sechs Tage lang besuchte der Schüler seinen Meister, er wollte eine Antwort bekommen auf die gestellte Frage, doch immer noch blieb dieses Schweigen. Am siebten Tage hat der Meister den Schüler genommen und hat ihn zum Ganges geführt. Er hat ihn an den Händen gefasst und hat ihn im Wasser eingetaucht. Der Schüler strampelte, kämpfte, bis ihn schließlich der Meister am Ufer holte und ihn fragte: Was hast du im Wasser gefühlt? - eine starke Erstickung. Ich hatte ein Bedürfnis nach Luft. Noch ein bisschen und ich wäre geplatzt vor Mangel an Luft. Der Meister antwortete: Du wirst die Liebe verstehen und sie suchen, wenn du von ihr so ein Bedürfnis fühlst, wie du es von der Luft gefühlt hast.


Hier ist die Rede nicht über das Begehren des Persönlichkeit, sondern der Seele.
Die tiefste Sehnsucht der menschlichen Seele ist die Sehnsucht nach Liebe- zu lieben und geliebt zu werden. Die Sehnsucht der Seele ist es, sich mit Gott zu vereinen, mit Gott eins zu werden.

Die Sehnsucht nach Liebe ist auch Sehnsucht nach Glück, denn die Liebe ist der einzigste Weg, glücklich zu werden.
Alle Menschen wollen glücklich sein, doch sie wissen nicht, wie sie das erreichen können.
Jesus sagte: "Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat"
D.h. niemand kann zu Gott kommen, wenn ihn Gott nicht ( an- ) zieht.
Wie äußert sich diese Anziehung?
Durch das Verlangen, durch das Streben nach Liebe.
Je stärker Gott einen Menschen anzieht, desto Stärker ist das Verlangen seiner Seele nach Liebe, nach (Gottes- )Erkenntnis.



 Alice A. Bailey

Samstag, 22. März 2014

Jesus Christus-Arzt und Heiler


Wahrlich, ICH, JESUS CHRISTUS, Bin auch euer innerer Arzt und Heiler. ICH mache heil, was nicht in der göttlichen Ordnung schwingt und dadurch krank ist. Meine Liebe führt euch in den göttlichen Willen, zur Klarheit in eurem Bewußtsein, damit ihr im Erkennen wachset und ein Ahnen der ewig göttlichen Weisheit verspürt. Meine Liebe führt euch zur Tat in meiner Nachfolge, und der Ernst erfaßt euch, und ihr erkennt, daß im Jetzt euer Leben ruht.
Vergangenes ist vergangen, ihr seid im Hier und Jetzt an Meiner Hand, und Mein Licht leuchtet euch die dunklen Pfade aus, damit ihr von Mir geleitet sicheren Schrittes durch Not und Bedrängnis geht, Geduld mit euch selbst und eurem Nächsten übt und ihn in die alles verzeihende Liebe GOTTES, eures und Meines VATERS, mit dem ICH eins Bin, legt, damit letztlich die Barmherzigkeit über den Haß siegt.
Meine Geliebten, ICH möchte wahrlich als FREUND an eurer Seite sein, euch helfend, euch Meine Heilkräfte zuströmend, damit ihr in der Liebe gefestigt werdet.
Einem guten Freund bietet man den schönsten Platz an, er ist immer willkommen in eurem Haus, alles, was euer ist, gehört auch ihm. Die besten Speisen stellt ihr ihm vor, euer Haus ist mit frischen Blumen geschmückt, den Freund zu empfangen, und ihr geht mit ihm durch den Tag, und er ist bei euch, wo immer ihr seid. Ihr zeigt ihm, wo ihr arbeitet, was eure Tätigkeiten sind, und ihr bietet ihm immer einen Platz an, wo er verweilen kann, wenn ihr gerade beschäftigt seid; doch in euren Gedanken seid ihr mit ihm verbunden, um dann wieder ganz bei ihm zu sein, wenn ihr eure Tätigkeit beendet habt.
Mit ihm wandert ihr hinaus in die Natur, ihr ladet ihn ein, mit euch in den erwachenden Frühling zu schreiten, und abends geht ihr aus, vielleicht um gute Musik zu hören, oder ihr zündet zu Hause eine Kerze an und legt eure schönsten Musikstücke auf, um mit eurem Freund gemeinsam ein Glas Wein zu trinken. Euer ganzes Sein freut sich und ist dem Freunde zugeneigt.
Meine geliebten Schafe, ein solcher FREUND möchte ICH an eurer Seite sein. So möge euch dies in der kommenden Zeit als Beispiel dienen: ICH Bin euer FREUND ! Schon wenn ihr erwacht, seid ihr bei Mir, so wie ihr bei einem irdischen Freund, den ihr von Herzen lieb habt, sein würdet. An
eurem Frühstückstisch bietet ihr Mir einen Platz an. ICH Bin bei euch, segne eure Lieben und die Speisen, die ihr zu euch nehmt. ICH steige mit euch in euer Fahrzeug. Seid ihr mit euren Gedanken
bei Mir? ICH sitze wahrlich geistig neben euch ! Auch an eurem Arbeitsplatz Bin ICH ! Wenn ihr im Haus tätig seid, Bin ICH auch da bei euch. Wenn euch Menschen begegnen, die euch Leid zufügen,
so tröste ICH, euer bester FREUND, euch und lege Meinen Arm um eure Schultern – weint euch bei Mir aus, ICH trockne eure Tränen. Laßt Mich euer bester FREUND sein !
Ihr geht jetzt in die Tage des erwachenden Frühlings, doch mit diesem Frühling beginnt für euch zugleich auch eine Neue Zeit. Der harte Winter des Hasses, des Krieges und der Zerstörung muß sich zurückziehen, er ist am Vergehen. Der Frühling ist nicht aufzuhalten. Es ist die LIEBE,
die über die Erde geht, die auch in euch erwacht ist. Blickt in diese Liebe hinein, und ihr werdet sehend werden.
Hat nicht der Haß euren Blick getrübt? Die Liebe öffnet eure Augen, die Liebe öffnet eure Ohren, die Liebe öffnet euer Herz, und der Frühling hält in euch Einzug, der Frühling, der ICH Bin, der neue Tag, die Liebe, ein neuer Anfang.
ICH Bin den Weg über Golgatha gegangen, und das Kreuz lag schwer auf Meinen Schultern. Auch ihr geht jeder euren Weg über Golgatha, doch, Meine Geliebten, auf eurem Weg seid ihr begleitet von Mir. – ICH wiederhole: Ihr tragt nicht allein. Wenn ihr geduldig euer Leid auf euch
nehmt, dann seid ihr gleichzeitig Mitträger des Leides dieser Welt, damit es werde ein Neuer Himmel und eine Neue Erde. Vorbei all dieses Leid, das Menschen einander zufügen, das Menschen den Tieren, den Pflanzen, der alten Mutter Erde antun!
Schreitet in die strahlende Sonne der Liebe hinein, laßt diese von euch Besitz ergreifen und erwacht so zu neuem Leben, und ihr seid in eurem Leid getröstet. Freut euch an den vielen kleinen Dingen, die euch täglich geschenkt werden. Die Vögel, die euch ein Lied singen, die Blumen, die
jetzt ihre Köpfchen in das Licht emporstrecken und sich in ihrer Blütenvielfalt öffnen – so vielfältig seid auch ihr und doch alle in der Einheit GOTTES, Seiner Schöpfung. Jeder ist verschieden vom anderen, keiner ist gleich, doch übertrifft keiner in der geistigen Schönheit den anderen.
Seht euch ein Veilchen an, wie wunderbar es gezeichnet ist, beachtet den Duft, der der Blüte entströmt. Dann wendet euch einer Tulpe zu, sie duftet nicht, sie ist auch nicht so versteckt wie jenes kleine Veilchen. So ist es auch bei den Menschen.
Jedes Wesen wurde als Geistkind in eigener Individualität geschaffen und von GOTT, dem VATER, als Sein Kind gesegnet. Es ist die Heimat, die euch ruft, die ewige Heimat, die am Ostermorgen in eure Herzen strahlt, ein Auferstandensein in Mir, Der LIEBE.
Nicht das Kreuz, das ihr tragt, stellt in den Mittelpunkt, nicht den Kreuzweg des Leides, sondern die Auferstehung, das Leben. Liebe ist Leben. ICH habe nicht den Tod gelehrt, sondern das Leben, die Liebe. Darum erwacht aus eurem totenähnlichen Schlaf – der gleichbedeutend ist mit all den Gedanken negativer Art über den Nächsten bis zum Haß –, erwacht und blickt in den neuen Morgen des österlichen Segens. Eines Segens, der euch herausheben möchte und nicht darf, solange ihr nicht wollt. Alle Kraft strömt euch in diesem Segen zu !
Denkt nach über euer jetziges Sein, beobachtet eure Gedanken.
Wenn ICH als euer FREUND an eurer Seite in den kommenden vierzehn Tagen wandere, seid euch Meiner Allgegenwart bewußt, und prüft in dieser Allgegenwart der ewigen LIEBE immer wieder eure Empfindungen, eure Gedanken, und ihr wißt, ob der Segen des Ostermorgens in euch ein-
strahlen kann. Leert euer Gefäß, in dem noch so viel „Welt“ liegt: Dies und jenes will und wünsche ich mir noch. So vieles muß noch vor den Festtagen erledigt sein. Erfüllt alles mit Mir und aus Meinem GEIST, und alles, was getan wird, ist durchstrahlt von Meinem Licht.
Euer Schicksal kann sich jetzt in diesem Augenblick subjektiv ändern, wenn ihr es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, nämlich aus dem Blickwinkel einer höheren Einsicht, aus dem Blickwinkel einer Tochter, eines Sohnes des ewig heiligen VATERS, die oder der auf das Men-
schenleben herabblickt, die Schulung sieht, durch die der Mensch schreitet, und diese Schulung annimmt.
Annehmen, Meine Geliebten, annehmen und geduldig tragen! In dem Augenblick, in dem ihr euch in dieses Blickfeld einschwingen könnt, ist das, was ihr derzeitig erduldet, nicht mehr so schwer; nur jetzt erscheint es euch noch als eine Bürde, die nicht länger mehr zu ertragen und zu
tragen ist.
ICH Bin als Mensch über die Erde gegangen, und wahrlich, ICH verstehe euch. ICH verstehe und lese eure Gedanken, ICH weiß um euer Herzeleid, doch ICH sehe auch, weshalb dies geschehen muß.
„Wenn du, Mein Kind, bereit bist, in deine Vergangenheit zu schauen, dann zeige ICH dir, warum du das derzeitige Schicksal tragen mußt. Vorausgehen muß allerdings, daß du dieses Schicksal annimmst und dich nicht dagegen auflehnst.“
Nur dann, Meine Freunde, kann Meine Liebe wirken und die Weisheit des Erkennens in euch strahlen und aufzeigen, weshalb ihr in solche Not geraten seid. Wüßte der Mensch vorher, was er verursacht hat, er hätte nicht den Mut weiterzugehen. Deshalb ist es gut, so glaubt Mir, nicht zu
wissen, was ihr in der Vergangenheit oftmals an Schuld auf euch geladen habt. Der Schleier der barmherzigen Liebe wird darüber gedeckt und nur manchmal ganz sanft gelüftet, damit die Seele sich befreit. Das ist auch der einzige Grund, warum ICH euch dieses oder jenes erkläre, sei es im
Traumgesicht oder über das WORT.
Wenn die Seele über den Menschen ein Schicksal ausfließen läßt, so befreit sie sich von der Schuld. Ist diese Schuld durch verzeihende Liebe abgetragen – und damit betone ICH, daß die verzeihende Liebe die Abtragung verkürzt –, dann gibt die Seele auch das Ereignis frei, was zu jener Schuld geführt hat, und jegliche Belastung ist gelöst.
Wenn ihr diesen irdischen Leib abgelegt habt, hineinschreitet in das neue Leben auf der Neuen Erde oder im Himmel, dann werdet ihr die Vergangenheit überblicken können und in ihr das ewige Liebewalten der Weisheit GOTTES erkennen. Dann werdet ihr aber auch über euch den Kopf schütteln und sagen: „ Ach, VATER, wie habe ich mich in dem schweren Menschenkleid manchmal angestellt ! Wußte ich doch in meinem Inneren, daß mir nichts widerfahren kann, was nicht in Deiner Liebe begründet ist, und doch habe ich mich aufgelehnt, und alles schrie in mir nach Haß und Vergeltung. O VATER, was war ich manchmal uneinsichtig.“
Liebe Geschwister, ihr wandert in die Neue Zeit hinein, in diese Neue Erde. Das Alte ist dann vergangen, es wird nicht mehr sein. Es ist Mein Reich, ein Reich des GEISTES. Was jetzt auf euren Schultern liegt, ist doch nur der Schlüssel für dieses Reich. So manche Seele hat sich jetzt im
Menschenkleid alles aufgeladen, damit sie Mein Reich frei und voller Freude betreten kann.
Erkennt die Liebe, die euch in allem, was euch widerfährt, führt, glaubt an sie und vertraut ihr. Vertraut Mir, eurem FREUND an eurer Seite, eurem SEELEN-BRÄUTIGAM, und ICH mache euch heil! ICH heile eure Seele und heile auch euren Körper, so ihr fähig seid, die Liebe zu leben und fortan in ihr zu verbleiben. Versucht es immer wieder ! Seid nicht traurig über das Hinfallen, sondern steht freudig auf.
ICH wiederhole die Aufgabe: Nehmt Mich mit als euren FREUND, und zwar so, als wäre ICH wahrlich menschlich neben euch. Bietet Mir einen Platz an, begrüßt Mich neben euch, und ihr werdet Meine Nähe spüren. Es ist eine Übung, die euch helfen soll, die innere Beziehung zu Mir, Der
LIEBE, Die euch heim zum VATER führt, aufzubauen, eine LIEBE, die sich in euch selbst offenbaren, mit euch sprechen möchte. Legt die Quelle frei, wiederum durch die Liebe, die verschüttet ist. Wenn ihr Mich an eurer Seite als FREUND mental immer wieder begrüßt, Mich verspürt, so werde ICH euch auch zeigen können, wo es noch an Liebe mangelt. So nehmt Mich mit! Zwar Bin ICH immer in euch, doch diese Übung soll euch helfen, eine wirklich tiefe innere Beziehung zu Mir aufzubauen, eine tiefe innere Beziehung, so wie ihr sie zu einem sehr guten menschlichen Freund habt.
Des VATERS Liebe strömt als Segen in euch ein. Mein Arm liegt in Freundschaft und Zuneigung um eure Schultern; euch mit inniger Liebe durchpulsend, geht GOTT mit euch.

Amen

Quelle: http://www.liebe-licht-kreis-jesu-christi.de/

Sonntag, 9. März 2014

Aufgestiegene Meister

Namasté,

Dieser Text ist von unseren aufgestiegenen Meistern verfasst worden, jeder Abschnitt entspricht einem Meister.

“Lass Mut und Kraft deinen Weg begleiten.
Setze Vertrauen in dich und deine Mitmenschen.
Nach deinem Beispiel sollen viele den Weg beschreiten,
dem Licht im Herzen sollst du immer gedenken.


Lass deine Weisheit deinen Weg beleuchten
wie eine Laterne im Dunkeln der Nacht.
Mögen auch Tränen dein Gesicht befeuchten,
so wisse, dass immer jemand über dich wacht.


Die Liebe soll sich mit deiner Intelligenz vereinen,
damit Barmherzigkeit deine Zier werde.
Toleranz und Menschlichkeit schwingen nur im Reinen.
So gehe den Weg des Loslassens auf der Erde.


Deine Reinheit und Klarheit sollen über das Ego siegen,
um mit Disziplin ein Beispiel zu geben.
Wie Schönheit und Harmonie in der Hand Gottes liegen,
stärkt seine Macht der Diplomatie dein Leben.


Übe Konzentration, und folge der Wahrheit,
damit die Heilung und die Liebe ihren Weg sich bahnen.
Dein Verstand gewähre dir die Sicherheit,
doch lerne die Sprache deines Herzens zu erahnen.


Der Frieden sei dein ständiger Partner,
auf dass dich die Wirren der Zeit nicht begrenzen.
Lege niemals um dein Herz einen Panzer,
aus Angst, deinen eigenen Grenzen zu begegnen.


Verwandle und schaffe, was immer dein Plan bereithält,
damit der Fluss des Lebens dich trage.
Sobald ein neuer Impuls dein Herz erhellt,
folge ihm, denn gezählt sind deine Tage.


Dein Unterscheidungsvermögen muss wachsen und gedeihen,
um dich zu warnen und zu ermutigen.
Hole dir stets Rat aus unseren Reihen,
damit du gewappnet bist, um dich selbst und andere zu beruhigen.


Bleibe in deiner Mitte, und lass dein Herz im Takte schlagen,
hab keine Angst vor unruhigen Tagen.
Versuch deine Emotionen mit Gelassenheit zu tragen,
um dir einst selbst danke für deine Menschlichkeit zu sagen.


Schaff dir Fülle auf allen Ebenen,
und dann gib denen, die nach dem Minimum streben.
Du hast es verdient, deinen Lohn zu erhalten.
doch es ist das Recht der Jungen und der Alten.


Dein Enthusiasmus soll jeden auf deinem Weg begeistern,
denn du bist ein Spiegel der göttlichen Aufgabe.
So wird ein jeder seinen Auftrag meistern,
sieht er sein Leben und seinen Plan als Gnade.


Deine Wiederkehr zum Ursprung soll dich mit uns vereinen,
nach all dem Bangen und all den Tagen.
Endlich wird dir das ewige Licht erscheinen,
am Ende des Tunnels, durch den wir dich mit Leichtigkeit tragen.


Gott zum Gruße – deine Freunde im Licht”
(Aus “Die Lichtstrahlen der aufgestiegenen Meister” von Claire Avalon)

Samstag, 18. Januar 2014

Wunder


Ein wunderbares und lobenswertes
    Schweigen ist das der Liebe, in der
    unser Verstand ganz still wird, da er
    eine Erfahrung macht, die ihn zutiefst
    erfüllt. Wir wissen ja, dass im
    liebenden Zusammensein beide
    Partner schweigen, und die Liebe
    ersetzt den Vereinten, was an Worten
    fehlt.

    Alle Ängste eines Kindes sind vorbei,
    wenn die Mutter es in die Arme
    nimmt. Es denkt nicht mehr ans
    Sprechen und auch die Mutter
    schweigt in ihrer Liebe. O wie
    unsäglich und unerklärlich ist die
    Stille, wenn Gott und die Seele in
    Liebe schweigen, wenn er auf sie
    herabkommt wie ein Strom des
    Friedens, wie ein lieblicher Bach.
    Wenn von ihm, der ein lebendiger
    Quell ist, schweigend die Wasser des
    Lebens fließen, wenn die Worte
    aufhören und die Werke beginnen.
    Wenn die Seele schweigt, weil sie
    nichts mehr zu erbitten weiß, da all
    ihre Wünsche erfüllt sind.

    Wenn die Seele sich ganz keusch
    und geläutert sieht durch die Liebe,
    die von ihr hinübergeht zu dem, der
    sie erschuf; wenn sie sich so rein
    weiß, dass sie den Herrn in sich birgt
    , dann schläft sie, weil kein
    Denken sie mehr kümmert. Doch ihr
    Herz wacht, denn die Liebe
    schlummert niemals in dem, der liebt.
    Nur ihr Verstand schläft, und ihr Wille
    ruht, weil er bei Gott ist und eines
    Geistes mit ihm. So lebt sie den
    Sonntag der Sonntage, die Ruhe des
    Herrn, denn die Nichtaktivität ihrer
    Vorstellungskraft bewirkt den Frieden
    ihres Willens, der, ganz entflammt
    und eingenommen vom Feuer, das
    nicht verbrennt, nicht mehr des Holzes
    der Betrachtung bedarf, damit die
    Flamme der Liebe nicht erlösche.

    Die Königin von Saba und der König
    Salomon tauschen in abgeschiedener
    Stille wunderbare Geschenke
    gegenseitiger Liebe aus. Gott spricht
    zum Herzen nicht mit Worten,
    sondern mit Engelsflügelschlag.
    Solche Zeichen sagen mehr, als alle
    Worte es vermöchten. Gott und die
    Seele schlafen wie vertraute Freunde
    zusammen in der Herberge und die
    Liebe hat sie einander so angeglichen,
    dass sie ununterscheidbar sind: so
    sehr, dass man dem einen
    zuschreiben wird, was der andere tut.

Francisco de Osuna

Mittwoch, 22. August 2012

Sonne und Mond


SONNE UND MOND

Ich  Sonne - bin Dein Wesen und spiegele mich in Dir Mond - meiner Seele...
Du – Mond  überträgst Dadurch meine Kraft zur Erde...
Ich Bin die Seele-die mein Wesen wiederspiegelt – Im Angesicht der Welten.
Im hellen Sonnenlicht des Tages kommt die Wahrheit damit die Dinge klar gesehen werden
 Der Ganze Mensch wird zum :"Ich Bin der Ich Bin"- zu GOTTES Ebenbild…

shabda sacha -pinda kacha - das WORT währet ewiglich - der Leib ist vergänglich

*******
Ich Bin Schekina
Der weibliche Teil GOTTES
Die Mutter des Universums
Ich Bin die große GottesMutter
Ich Bin Göttlich Strahlender Glanz-
 Die das Universum gebiert
Ich Schekina wurde getrennt von meinem Geliebten-
GOTT dem VATER,
infolge des Sündenfalls Adam und Evas
Nun  sind die Kosmischen Geliebten
wieder FürImmer ver-Eint *-
da das ursprüngliche Licht der Schöpfung
in seine Göttlichen Ursprünge zurückgekehrt

Jeder  Akt von LIEBE und MITGEFÜHL
Näher zusammenbrachte-
Uns – das Himmlische Paar*******

Ich bin der Engel der Liebe

...und der siebente Engel blies seine Posaune; und
es erhoben sich große Stimmen im Himmel,
die sprachen:
und seines Christus geworden
und ER wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit***
...und der Tempel Gottes  im Himmel wurde aufgetan,
und die Lade seines Bundes wurde in Seinem Tempel sichtbar;
und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein
großer Hagel.

Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel:
Eine Frau  mit der Sonne bekleidet
und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt
eine Krone von zwölf Sternen.
Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten
und hatte große Qual bei der Geburt.
Und es erschien ein anderes Zeichen am Himmel
und siehe - ein großer roter Drache,
der hatte sieben Häupter und zehn Hörner
und auf seinen Häuptern sieben Kronen
und sein Schwanz fegte den Dritten teil der Sterne des Himmels
hinweg und warf sie auf die Erde
Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte,
 damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße.
Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben,
der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe
Und ihr Kind wurde entrückt zu GOTT und Seinem Thron
Und es entbrannte ein Kampf im Himmel:
Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen
Und der Drache kämpfte und seine Engel
Und  sie Siegten nicht und  ihre Stätte wurde
Nicht mehr gefunden im Himmel
Und es wurde Hinausgeworfen der große Drache ,
der da heißt Teufel und Satan
und er wurde auf die Erde geworfen und seine Engel mit ihm dahin geworfen
Und als der Drache sah ,dass er auf die Erde geworfen war,
verfolgte er die Frau , die den Knaben geboren hatte
und es wurden der Frau gegeben zwei Flügel des großen Adlers
dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort.
Und ich sah ,und siehe das LAMM stand auf dm Berg Zion
und mit Ihm hundertvierundvierzigtausend die hatten sienen Namen
und den namen seines Vaters geschrieben auf seiner Stirn
Und ich hörte eine Stimme vom Himmel
Wie die Stimme eines grossen Wassers
Und die Stimme eines grossen Donners
Und die Stimme die ich hörte war
Wie von Harfenspielern die auf ihren Harfen spielen
Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron
und vor den vier Gestalten und den Ältesten
Und niemand konnte das Lied lernen
außer den Hundertvierundvierzigtausend - die sich nicht befleckt haben
-denn die sind reinen Herzens
die folgen dem Lamm nach, wohinm es geht***(Offenbarung12-14)

***IN UNENDLICHER LIEBE***
***GOLDUNDSILBERVEREINT***




GOLDEN
HERZGELIEBT
Ahawa Evangelia



Revolution der Liebe


Oh
LIEBE du bist immerdar
Steh vor mir vor Augen, auf Dich laß mich sehen

fließend und ergießend deine wärmenden Ströme
in goldene HERZEN aller Menschen
Du Quelle aller Hoffnung, aller Freude, allen Seins
Sanfte Berührungen schaffende Verbindungen

Zu wirken im Namen der LIEBE
Der EINZIGEN MACHT auf Erden
FRIEDEN schaffend
IMMERDAR

Oh, LIEBE- Du bist all mein SEIN

Einhundertacht Stufen hinauf
Himmelsleiter - aufgestiegene
Auf den Gipfel des Berges
Tempel- Priester orangener
BUDDHA
Im Zentrum
schützender Schatten der Pulsatilla SILBERbirken
ruhende Mitte -
Himmel und Erde verbindend
Re-ligio Erneuernd, Netzwerke schaffende

INSELN der LIEBE

Regenbogenkirche goldenes Pfortenschiff
Bewacht von rotem Herzenslöwen
Rote Rose liebend - Goldenes Herz
Michaels-blaue Tore weitgeöffnet
Lassen EINTRETEN in Himmlische Sphären
Musik ertönend
Herzens-Schwingungen vibrierende
LIEBE
Im Siegel der Vollkommenheit
DREI Delphine tanzend

Nur Du bist mein Denken, mein Fühlen, mein Sein

Lieber HEILIGER Clochard- ich danke Dir...

Goldene
Kathedrale der AufERstehung
Kirche der MITTE
Väterchen Russlands
Erinnernde Tränen fließende
Salziger Wasserfall lösendes Rätsel
der Trauer
In Hingabe
Ehre
Gegeben All den Gestorbenen
geplündert, vergewaltigt und getötet -
weil GOTTes LIEBE lebend

LIEBE -
Sei Du mein Schutz, meine Zuflucht und Helfer in der Not
Kraft und Geduld gib mir
Wenn auch der Sturm mich umtost
Schenk Dein WORT mir Gewissheit und Trost
Gnädiger GOTT- ich danke Dir

Du
HERZensLÖWE geflügelter
Ich LIEBE DICH
HERZENS- FEUER
Kornähren schneller reifen läßt
ERNTE-ZEIT
TEILEN
läßt mein Herz hüpfen vor Freude

LIEBE
Treue, Kraft, Frieden und Ruhe
Hoffnung und FREUDE,
mein ALLES bist du

Reichtum und Ehre begehre ich nicht,
bleibst Du immer mein HEIL- mein LICHT
DU HERRSCHER der HIMMEL
VOLLENDER der Welt,
auf Dich ist all mein VERTRAUEN gestellt

KOSMISCHE HERZENSFAMILIE
DER LILIEN REINEN
HANDELNDE MACHT
DER LIEBE-
DES EINEN

REVOLUTION DER LIEBE
Evangelia

Motto des Monats

"Vergessend, was vergangen ist, mich aber ausstreckend nach dem, was vor mir liegt, jage ich nach der mir bestimmten himmlischen Berufung durch den Herrn."
(Phil 3.13f - Bibel)